Leitgedanke für dieses Seminar und damit thematische Verbindung zwischen BWL (Betriebswirtschaft) und Gestaltung stellt die „Strategische Kreativität“ dar. Darunter versteht man den Einsatz der Marketingkommunikation zur bestmöglichen Erreichung der für eine Marke angestrebten betriebswirtschaftlichen Ziele. Gefragt ist am Ende also ein zielorientierter Auswahl- und Gestaltungsansatz im Rahmen der Instrumente der Marketingkommunikation (z.B. Werbung, Event, Messe, etc.). Im Zeitalter der Globalisierung eröffnet die Vorlesung einen praxisorientierten Einblick in wichtige Aspekte des internationalen Marketings, insbesondere der Marketingkommunikation.

 Als Prüfungsleistung entsteht mit einem analytischen Blick auf

-        die Rahmenbedingungen des angestrebten neuen Markts/der neuen Märkte

-        die Eckdaten des Unternehmens (Marke, Kompetenzen, Ressourcen)

eine strategisch kreative Ideenskizze zur möglichen Markteinführung (v.a. Timing, Markenführung, Distribution, Kommunikation) mit entsprechender kurzer Begründung aus dem Wissensschatz der Vorlesung. 


Ein Comicmagazin wird erarbeitet. Thema des Heftes: »Krise«

We will be working on different types of magazine illustrations.

SITE SPECIFIC WORK -
der Funktionalität ein Bein stellen

In diesem Gestaltungsatelier suchen wir die bildnerische Schnittstelle zwischen Abbild und Täuschung. Wie wird Wahrheit suggeriert und wo findet sich die Bruchkante, an der Wahrheit fragwürdig erscheint - oder vielmehr erscheinen könnte?

In vorhandene Situationen im Außenraum, z. B. in der Natur oder Architektur, soll insofern künstlerisch eingegriffen werden, dass sich die scheinbar unscheinbare Situation leicht verändert oder die Bedeutung des Ortes verschiebt, bzw. ad absurdum geführt wird. Basierend auf Farbe und Materialität des Ortes soll ein Objekt gebaut werden, welches dessen Funktionalität verändert.
Diese Interaktion wird final fotografisch dokumentiert - als Endergebnis bleibt das Objekt und das dokumentarische Foto. Es wird also verschiedene Arbeitsschritte geben, von der Skizze zur Collage, zum Foto, zum Objekt, zum dokumentarischen Foto.
Wir beschäftigen uns inhaltlich also mit den Themen Täuschung und Irritation und beleuchten so den Wahrheitsgehalt eines entstandenen Bilds im realen Raum.

Vorausgehend sollen Zeichnungen und Collagen sowie „gephotoshopte“ Dateien zur Hinführung entwickelt werden.
Ich stelle einige interessante Positionen vor, die sich sehr spielerisch mit
„site specific works“ beschäftigen.
Um die Objekte zu verwirklichen versuche ich mit der hochschuleigenen Schreinerei eine Zusammenarbeit für dieses Projekt zu ermöglichen.