Das Thema Gesundheit beeinflusst eine jede Biografie und die sozialen Bedingungen, welche Gesundheit prägen, werden häufig vernachlässigt. Menschen mit geringeren sozioökonomischen Ressourcen sind im Durchschnitt auch größeren Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Dies führt unter anderem dazu, dass auch in Deutschland – mit seinem im internationalen Vergleich gut ausgestatteten Gesundheitssystem – gesundheitliche Chancenungleichheit fortbesteht.

In diesem praxisorientierten Seminar werden Grundlagen des bio-psycho-sozialen Modells von Gesundheit und Krankheit, zu Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention sowie damit assoziierten Konzepten vermittelt.

Der Ansatz des „Intervention Mapping“ (Bartholomew et al., 2016) wird darauf aufbauend Ausgangspunkt für Studierende, um in Gruppenarbeit eine eigene Intervention zur Gesundheitsförderung und/oder Krankheitsverhütung zu entwickeln. Die entsprechenden Arbeitsschritte werden iterativ mit der Seminargruppe besprochen und die Intervention wird zum Ende des Seminars im Rahmen einer Kurzpräsentation vorgestellt.