Willkommen zum Kurs
Die Soziale Arbeit ist ein Berufsfeld, das ein hohes Maß an Reflexion und Selbstkritik erfordert. Um die Qualität der eigenen Arbeit zu sichern und weiterzuentwickeln, sind Praxisreflexion und Supervision unverzichtbare Bestandteile des Studiums und der beruflichen Tätigkeit.
Was ist Praxisreflexion?
Praxisreflexion bedeutet, das eigene Handeln in der sozialen Arbeit systematisch zu überprüfen und zu bewerten. Dabei geht es darum, die eigenen Motive, Werte und Überzeugungen zu hinterfragen und die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Klient*innen zu reflektieren.
Was ist Supervision?
Supervision ist ein professioneller Prozess, bei dem Fachkräfte in der Sozialen Arbeit von einer erfahrenen Supervisorin oder einem erfahrenen Supervisor begleitet werden. In der Supervision können die Teilnehmenden ihre beruflichen Erfahrungen reflektieren, neue Perspektiven gewinnen und ihre Handlungskompetenz erweitern.
Warum sind Praxisreflexion und Supervision im Studium der Sozialen Arbeit so wichtig?
- Qualitätsentwicklung: Durch Reflexion und Supervision können Studierende und Berufstätige ihre Arbeitsweise kontinuierlich verbessern und eine hohe Qualität ihrer Arbeit gewährleisten.
- Persönlichkeitsentwicklung: Reflexion und Supervision fördern die persönliche und berufliche Entwicklung und tragen zu einer stabilen beruflichen Identität bei.
- Stressabbau: In der Supervision können belastende Erfahrungen aufgearbeitet werden, was zu einem besseren Stressmanagement beiträgt.
- Kompetenzerweiterung: Supervision bietet die Möglichkeit, neue Kompetenzen zu erwerben und das eigene Wissen zu vertiefen.
- Dozent/in: Judith Ergenz