Einschreibeoptionen

Termine:

  • ·       23.03.26: 19:00-19:45 Uhr (online für alle)
  • ·       13.04.26: 19:00-19:45 Uhr (online für Referent:innen vom 17.04.)
  • ·       17.04.26: 14:00-19:00 Uhr (Präsenz für alle)
  • ·       18.04.26: 09:00-17:15 Uhr (Präsenz für alle)
  • ·       20.04.26: 19:00-19:45 Uhr (online für Referent:innen vom 25.04.)
  • ·       25.04.26: 09:00-17:15 Uhr (Präsenz für alle)

!CW/TW! DIE AUSEINANDERSETZUNG MIT SEXUALISIERTER GEWALT KANN SIE ALS SEMINARTEILNEHMER:IN TRIGGERN. ICH BITTE SIE, DIES BEI DER ANMELDUNG ZUM SEMINAR ZU BERÜCKSICHTIGEN.

Sexualisierte Gewalt ist spätestens seit #metoo ein hochrelevantes Thema, das mit dem Pelicot-Prozess in Frankreich einen neuen Höhepunkt gesellschaftlicher Aufmerksamkeit erlangt hat. Sexualisierte Gewalt ist eng mit Geschlechterverhältnissen, Machtstrukturen und insbesondere mit Vorstellungen von Männlichkeit(en) verknüpft ist. Das Blockseminar setzt sich vertieft mit sexualisierter Gewalt auseinander und legt dabei einen besonderen Fokus auf den Zusammenhang von Männlichkeit(en), geschlechtlicher Sozialisation und Gewalt.

Ausgehend von grundlegenden Definitionen und theoretischen Zugängen zu sexualisierter Gewalt werden unterschiedliche Erscheinungsformen und Dynamiken thematisiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Männlichkeitskonstruktionen und deren Bedeutung für Gewaltverhältnisse: Wie wird Männlichkeit sozial hergestellt? Inwiefern können dominante Männlichkeitsnormen Gewalt begünstigen, legitimieren oder unsichtbar machen? Neben Täter:innenstrategien und institutionellen Rahmenbedingungen werden auch Perspektiven von Betroffenen, die Folgen sexualisierter Gewalt sowie Möglichkeiten der Bearbeitung in professionellen Kontexten behandelt. Präventionsansätze und Handlungsmöglichkeiten für pädagogische, beratende und sozialarbeiterische Praxis bilden einen weiteren zentralen Bestandteil des Seminars.

Das Seminar ist interaktiv angelegt und verbindet theoretische Inputs mit Referaten und (Präventions-)Übungen zur Selbst- und Praxisreflexion. Ziel ist es, die eigene professionelle Haltung zu schärfen, Sensibilität für geschlechterbezogene Gewaltverhältnisse zu entwickeln und Handlungssicherheit im Umgang mit sexualisierter Gewalt zu stärken.

Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in)
Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in)