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Liebe Studierende,

trotz der erheblichen finanziellen Einschränkungen und ohne Studienzuschüsse der Hochschule können wir mit unserem Projekt "Stadt und Wohnen" auch in diesem Sommersemester das bewährte Format eines mehrtägigen Workshops Dank der finanziellen Unterstützung der NUWOG, der städtischen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Neu-Ulm durchführen. In diesem Jahr werden wir uns dem Phänomen der "Zwischenstadt" zuwenden.

In Kooperation mit der NUWOG und der Stadt Neu-Ulm machen wir uns auf die Suche nach Zukunftsperspektiven eines verstädterten, hybriden und fragmentierten Bereichs zwischen Stadt, historischer Stadtbefestigung, Land und Infrastrukturanlagen im Südosten der ehemaligen Bundesfestung Ulm. Wir stellen uns den Fragen nach den ökonomischen, sozialen, ökologischen, kulturellen und architektonischen Bedingungen und Chancen dieser Räume udn deren mittelfristigen Perspektiven.

Dabei steht die zukünftige Perspektive der Elefantensiedlung, einer Wohnsiedlung, die 1951 in den unmittelbaren Nachkriegsjahre, ursprünglich für sogenannte "displaced persons" gebaut worden war.

Die Stadt Neu-Ulm und die NUWOG erhoffen sich

aus der Sicht einer zukünftigen Planergeneration Visionen, wie in mittelfristiger Perspektive sich das Leben  entwickeln sollte.

Da im Modul Stadt und Landschaft der konkrete räumliche und gesellschaftliche Kontext zur Vermittlung der komplexen Lehrinhalte von essentieller Bedeutung ist werden sie sich in einer ersten Phase mit der Analyse sehr eigenständig beschäftigen müssen. In einer ersten Orientierungsexkursion am 19. März werden wir den Landschaftsraum und die Gemeinde bzw. das Planungsgebiet gemeinsam vor Ort besichtigen.

Um den Kontext des Projekts und der Aufgabenstellung als Grundlage für das konzeptionelle Entwurfsprojekt nachvollziehen zu können, werden wir vor Ort in Hainsfarth vom So. 13. April bis einschließlich Do. 17. April einen fünftägigen Workshop 
"Zukunft Land_Hainsfarth 2035" durchführen. Die Teilnahme am Workshop ist für die Teilnahme am Modul verpflichtend.

Zur Vermittlung der großen Maßstabsebenen (1:10.000/1:5.000) und der Konzeptmethodik hat der Workshop den Studierenden immer geholfen die Hürden zum abstrakten städtebaulich-konzeptionellen Denken zu überwinden. Der Workshop findet nach den ersten Wochen der eigenen Analysephase vor Ort statt.

Auch von unserer Seite werden wir in Abständen immer wieder Material in diesem Kurs zur Verfügung stellen. Bitte vergewissern sie sich in Abständen immer wieder, ob es neue Unterlagen gibt und nutzen Sie die Informationsmöglichkeiten unserer Bibliothek.

Wir freuen uns auf ein spannendes Sommersemester auf dem Land.

Fachgebiet Städtebau und Entwerfen

Prof. Marcus Rommel / Prof. Victoria von Gaudecker / LB Architekt Franz Schröck / LB Landschaftsarchitekt Philip Sodeur

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