Vorab lesenswerte Einführung

Vorab lesenswerte Einführung

by Marcus Labbé -
Number of replies: 0

Hallo@alle!

Anlässlich der Einführungsveranstaltung übermorgen (Freitag, 20.03.) um 14:00 Uhr werde ich Sie bezüglich der onlinebasierten Planspiele informieren, zunächst konkret zum Planspiel „Scale Up“, das Sie als erstes Planspiel der beiden zu absolvierenden Planspiele vom 17. April bis 18. April (sic!) absolvieren werden, und zwar höchstindividuell. Spoiler: mit dem für den 8. Mai bis 10. Mai angesetzten Planspiel „Mastering General Management“ (MGM) werden Sie sich als Mitglied eines mehrköpfigen Vorstandsteams befassen. Dann kommen zu all den sachlichen Herausforderungen, die Sie als Repräsentanten eines Unternehmens zu bewältigen haben, noch Gruppendynamiken hinzu, mit denen Sie auch im wahren Berufsleben konfrontiert sein werden.

Die Einführungspräsentation am kommenden Freitag wird ein Extrakt aus dem Teilnehmerhandbuch sein, das ich exklusiv allen Teilnehmenden parallel zur Einführungsveranstaltung in den Chat zum Download stellen werde (auch das MGM-Teilnehmerhandbuch werde ich dann im Chat zur Verfügung stellen; und nicht auf moodle!). Es liegt an Ihnen, sich des Inhalts zu bemächtigen und sich auf das Planspiel entsprechend vorzubereiten1). Bleibt anzumerken, dass die Zeit nicht Ihr Freund sein wird, um sich schnell und intensiv einzuschwingen. Wie heißt es im (britischen) Englisch: „Chance favours the prepared minds!“

Mit Blick auf das Planspiele MGM empfehle ich Ihnen, unbedingt schnellstmöglich in den Gedankenaustausch mit Ihren Teammitgliedern (die zufällig, aber eben auch final zugeordnet werden) zu gehen. Über die Team-Konstellation werden ich Sie im Nachgang separat zu dieser E-Mail in Kenntnis setzen. Sprechen Sie mit Ihren Teamkollegen und -kolleginnen sowie allen dazwischen und außerhalb nach Studium des MGM-Teilnehmerhandbuchs beispielsweise mögliche Wirkmechanismen durch, erstellen (oder ergattern) Sie sich (von zuvor teilgenommenen Teams) ein umfassendes Excel-Template, das Sie mit Formeln und Verknüpfungen hinterlegen, um vorab zu simulieren, welche Entscheidungen welche Auswirkungen zeitigen könnten.

Apropos, Zeit, nachfolgend die Termine betreffend „Scale Up“ mit den in Summe sechs Planspielperioden, die Sie alle ab dem 17. April zunächst vor Ort (W4.03; Anwesenheitspflicht – sic!) absolvieren werden (am 18. April@home; kein Zugang zu W4.03 möglich!).

  • 17.04. | 13:30-15:00 | 15:30-17:00 | 17:30-19:00 --- im W4.03
  • 18.04. | 09:00-10:30 | 11:00-12:30 | 13:30-15:00 --- @home (sic!)

Das am 8. Mai startende 3-tägige Planspiel „Mastering General Management“ mit den in Summe acht Perioden ist zeitlich wie folgt terminiert:

  • 08.05. | 13:30-15:00 | 15:30-17:00 | 17:30-19:00 --- @home des Team Captain
  • 09.05. | 09:00-10:30 | 11:00-12:30 | 13:30-15:00 --- @home des Team Captain
  • 10.05. | 09:00-10:30 | 11:00-12:30 --- @home des Team Captain

Die Spielperioden werden jeweils automatisch eröffnet und geschlossen. Die (nach Eingabe unbedingt immer gleich abzuspeichernden!) Zahlen sollten alle spätestens 5 Minuten vorab eingegeben sein, für alle (ggf. Not)Fälle. Und Sie allein sind (beim Planspiel „Scale Up“) verantwortlich dafür, dass das System mit denen von Ihnen höchstpersönlich eingegeben Zahlen kalkulieren wird. Falsch eingegebene Zahlen, oder nicht abgespeicherte Zahlen sind insofern Ihre Suppe.  

Bei der Durchführung des Planspiels „Mastering General Management“ werden die Zahlen zwar einzig und allein von dem/der Team Captain/esse (vom Team festzulegen; mehr Infos i.S. Team Captain am 20. März) eingegeben, das entbindet jedoch die anderen Teammitglieder mitnichten davon, die Eingabe konzentriert zu begleiten. Eingabefehler sind insofern immer die Fehler des gesamten Teams, die sich ergebenden Konsequenzen haben alle zu tragen.

Etwa 5-10 Minuten nach Schließung der jeweiligen Spielperiode werden Sie Zugang zu Online-Berichten erhalten, die das Geschehene abbilden. Dann gilt es, die gegenwärtige Vergangenheit zu analysieren und die zukünftige Gegenwart abzuleiten. Anlässlich des gemeinsamen Analysierens entdecken Sie (hoffentlich) Schwarmintelligenz. Jede/r muss dazu beitragen. Koordinieren Sie sich vorab, wie die Kommunikation im Team stattfinden soll. Ein Durcheinander ist weder sinnvoll noch zielführend.

Nun zur Frage des erfolgreichen Bestehens dieses Seminars: Das Planspiel „Scale Up“ soll Sie in die Thematik der cloudbasierten Business Simulation einführen und zugleich ernsthaft herausfordern. Grundsätzliches Ziel ist es, dass Sie keinesfalls in den ersten drei Planspielperioden negatives Eigenkapital generieren. Denn dann hätten Sie Ihre Teilnahme am gesamten Seminar bereits verwirkt und müssten in zwei Semestern wieder zu diesem Seminar antreten, oder aber im kommenden Semester das andere im Rahmen dieser SR angebotene Seminar belegen. – Ob Sie in den Perioden 4 bis 6 negatives EK erzielen, das ist eine Frage der persönlichen Ehre, aber keine des Überlebens. Sollte es dennoch dazu kommen, werden Sie für das Weiterspielen gesperrt werden und sich damit der Möglichkeit entziehen, sich für MGM vorzubereiten.

Die finale Leistungsbewertung wird sich auf ein „Working Paper“ beziehen. Beim „Working Paper“ handelt es sich um einen Bericht2), anhand dessen Sie den Spielverlauf des Planspiels „Mastering General Management“ Revue passieren lassen und mit dem Sie als Team in eine Phase der (Selbst-)Reflektion übergehen, um Fragen wie (beispielsweise) diese zu beantworten: Welche Entscheidungen haben Sie getroffen, und warum? Welche anderen Entscheidungen wären sinnvoller gewesen, und warum? Wie haben Ihre Wettbewerber (!) reagiert, welche Entscheidungen haben die wichtigsten Wettbewerber getroffen? Welche Ergebnisse wurden herbeigeführt? Wie hat sich der Markt in Summe entwickelt? Welche Wirkmechanismen hatten Sie nicht im Blick? Welche Misserfolge hat dies gezeitigt? Wo waren Sie smart zugange? Wo hingegen die Wettbewerber? u.ä. etc. pp.

Aufgepasst: Diejenigen Teams und somit Teammitglieder, die während der ersten vier MGM-Spielperioden ein negatives Eigenkapital einfahren, werden im Sommersemester 2027 nochmals antreten müssen (oder aber im Wintersemester das andere angebotene Seminar [siehe Modulhandbuch] belegen dürfen). Diejenigen, die in den nachfolgenden Perioden 5 bis 8 insolvent (hier: negatives EK) gehen, werden die oben genannten und ähnliche Fragen in einem zusätzlichen Bericht, dann auch aus Sicht des Best-in-Class-Wettbewerbers (der den höchsten Aktienkurs nach acht Spielperioden erzielt haben wird) beantworten. Das heißt, diese Teams müssen zwei separate Berichte abliefern, werden dadurch aber in den Genuss kommen können, das Seminar dieses Semester erfolgreich abzulegen.

Nun, Ihre „Working Paper“ werde ich gemäß den nachfolgenden Kriterien bewerten:

1.           Struktur und inhaltlicher Aufbau der Reflektion eigener Entscheidungen und der Dritter.

2.           Retrospektive Betrachtung vom Gesamtergebnis sowie der jeweiligen Periode startend.

3.           Anschaulichkeit und Nachvollziehbarkeit der Wettbewerbsbeschreibung im Zeitablauf.

4.           Nachvollziehbarkeit und argumentative Prägnanz bzgl. eigenen und alternativen Vorgehens.

5.           Richtigkeit und Konsistenz des erzielten Erkenntnisgewinns sowie knackige „lessons learned“.

6.           Sprachpräzision, d.h. wissenschaftsnahe Ausdrucksweise, korrekte Rechtschreibung und Grammatik.

Umfang: maximal (sic!) 25 DIN A4-Seiten (nur Text); zusätzlich: Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Abbildungen und Tabellen als Anhänge, Unterschrift aller Teammitglieder bzgl. Eigenerstellung. Spätester Abgabezeitpunkt (fristgemäße Einreichung ausschließlich als PDF-Dokument sowie via E-Mail an marcus.labbe(a)tha.de; Einreichung in anderen Dateiformaten gilt nicht als Einreichung): 28.05.2026, 16:00 Uhr.

Das Working Paper wird also Gegenstand der Leistungsbewertung sein. Allerdings: sollten Sie in Ihrer jeweiligen Wettbewerbsarena nach acht Spielperioden den höchsten Aktienkurs erzielt haben, wird Ihre Leistung um 0,7 Notenstufen hochgestuft. Soll heißen: für den Fall, dass ich das „Working Paper“ (beispielsweise) mit einer 2,7 bewerte, erhält das Team bzw. erhalten Sie durch den Bonus eine finale 2,0 als Note. Für den Fall, dass das Working Paper von minderer Qualität ist und beispielsweise gerade noch mit einer 4,0 versehen werden kann, kämen Sie in den Genuss zumindest einer 3,3 – jedoch nur, wenn Ihr Team im Planspiel den höchsten Aktienkurs erzielen konnte. Merker: Sie können auch ohne höchsten Aktienkurs die beste Note erzielen, es handelt sich hier nur um einen Bonus für die Gewinner aus dem zugrundeliegenden Planspiel. Nichtsdestotrotz sollten Sie versuchen, im Planspiel all Ihre Wettbewerber hinter sich zu lassen. Schließlich lohnt es sich, nicht wahr? - …und ja, Sie würden als Gewinnerteam eine 1,3 für Ihr Working Paper maximal auf 1,0 hochschrauben können: die beste Note ist eine 1,0 (besser geht’s nicht).

Add on: Jedes Team benennt mit Abgabe des Working Paper (unbedingt Team-Kürzel – z.B. U2A1 o.ä. – in Betreff angeben) in seiner E-Mail an mich das “most valuable team member“ (mvtm), also die Person, die zum Erfolg des gesamten Moduls (Planspiel und Working Paper) den größten Erfolgsbeitrag geleistet hat (wenn "missed", dann gibt's einen Abschlag von -0,3 Notenstufen für das gesamte Team).

Diese Person (i.e. "mvtm") wird einen individuellen Bonus-Upgrade von 0,7 erhalten. Soll heißen, wenn das Working Paper des Teams beispielswiese mit einer 1,7 bewertet wurde, wird das “most valuable team member“ letztlich eine 1,0 erhalten. Oder, sollte das Working Paper beispielsweise mit einer 3,0 bewertet werden müssen, dann erhält das vom Team nominierte Teammitglied mit dem größten Erfolgsbeitrag eine 2,3 als Note. Am geschicktesten ist es, wenn das Team in geheimer Wahl die zu nominierende Person bestimmt (ohne Enthaltungen). Und: es kann nur eine/n geben. Soll heißen: einigen Sie sich auf das (eine) mvtm. 

Zurück zur Bewertung des Working Paper im Konkreten. Die Leistungen dazu werden wie folgt geschlüsselt: 4 Punkte (sehr gut); 3 (gut); 2 (durchschnittlich); 1 (vorhanden); 0 (nicht vorhanden). Die oben genannten Kriterien 1. bis 6. werden mit Faktoren gewichtet: 1. (1,5 = max. 6 Punkte); 2. (1,5); 3. (1); 4. (1); 5. (1,5); 6. (1); in Summe max. 30 Punkte erzielbar. Die Gesamtleistung ergibt sich aus der nachfolgenden Notentabelle:

30-28 Punkte = Note 1,0;

27-25 = 1,3

24-22 = 1,7

21-19 = 2,0

18-16 = 2,3

15-13 = 2,7

12-10 = 3,0

09-07 = 3,3

06-03 = 3,7

03-01 = 4,0

Last but least: bereiten Sie sich intensiv auf das Planspiel vor. Bleiben Sie im Fokus, wenn Sie „spielen“, haben Sie eine gute Zeit dabei und sehen Sie zu, Best-in-Class-Team zu werden, also den höchsten Aktienkurs zu erzielen. Erfolg ist immer eine Frage der Einstellung. Kurzum: Intelligenz an den Tag legen und Rückgrat beweisen. …alles Gute und viel Erfolg!

VG, ipla

 

 

1) Nachfolgend Tipps von seinerzeitigen Erasmus-Studierenden an die ihnen nachfolgenden Erasmus-Studierenden, hiermit auch für Sie zur Kenntnis…

Ciao Sara and Alessia,

I don’t know, if the “mastering global expansion” works with the same mechanisms like “mastering general management”, but of course I can share with you my experiences and what I have learned …

My main tip is: preparation is key. Read the participants' manual carefully and try to make a summary of what you remember from what you read before. And try to understand the links between the market mechanisms with calculations and its consequences. Best, establish an excel spread sheet that covers all potential results.
Based on what you read in the “Wirtschaftsnachrichten” (news for every period), decide what business strategy you have in mind. Whether it is Preisführer or Technology Führer, there are different aspects, which are supportive for your strategy. I come back to this later.
Then read again all the instruction and highlight all the necessary information you need for your strategy. Bear in mind, you need to decide which info and decision that are urgent and important and supportive for your situation.
After gather all the information. Create a calculation to decide which factors you need to know in order to decide or to see if your plan is working. You can do this e.g. in excel. If it’s possible try to consult your draft calculation with your friends and/or someone who has business experience. For me the reports from each period were also very helpful to see my real development and situation (sales volume, market share, product price, competitor analysis, own cost analysis with product cost and break even, production and storage, ecology level, technology level, P&L, cash/liquidity and of course: equity in balance sheet).
On the d-day after you receive the reports of every period, see and compare the numbers (your plan vs. reality) and observe what the competitors did. If your strategy and plan worked, then stay with the plan. What I did back then was, I planned to be Preisführer in one product (low cost, low price, high volume and market share) and Technology Führer in the other product (high invest in R&D, marketing, Corporate Identity). Luckily for me it worked, and I stayed with my plan until the end. I also tried to keep my price stable and if I could, I reduced my price but not too much. Try to avoid price volatility as the customers don’t like this. For me sales volume was important and I tried to gain more market share by taking care of customer satisfaction, market development (increase/ decrease) and analyzing competitor movements. What’s also important for me is costs, I pay attention of my cost (e.g., employees, marketing spend, supplier/ material costs) and what I should do with my plant assets because if my ecological index goes bad, then I need to pay extremely fines.
Last but not least, it also needs some luck! However, luck favors the prepared minds. The first periods were really tough, but I learned to be more focused in reading the reports and see KPIs that were important for me and which I understood. So I got faster in making my decisions for the next period. Surviving the first periods made me more and more confident.

Hope this help and I wish you guys best of luck!

Kind regards,
Diana

 

2) Das nachfolgend abgebildete Inhaltsverzeichnis entstammt einem Working Paper, das in ABM (auch Mastering Global Expansion, nur in Englisch) erstellt wurde und leidlich okay war. Vorbeigeschrammt ist man letztlich an zwei Bewertungskriterien (wo wurde im Text oben ein Ausrufezeichen oder ein Unterstrich gesetzt?). Welcher, das finden Sie in Ihrem Team heraus. …und ja, Sie haben richtig erkannt – das untenstehende Inhaltsverzeichnis entstammt einem Team, das in Periode 6 offenbar insolvent gegangen ist. Das Inhaltsverzeichnis für das zusätzliche erforderliche Working Paper sah aber gleichermaßen aus. Beide Male hatte man recht oberflächlich Rückschau gehalten, das erkennen Sie (ggf.) an der Seitenangabe. Seien Sie konkret, konsistent, prägnant, präzise, anschaulich …kurzum: haben Sie die obenstehenden Bewertungskriterien im Blick. Übrigens, was ich gar nicht mag: Irrelevanz und Redundanz.  

 

Table of content

1. Introduction .......................................................... 4

2. Motivation ............................................................ 4

3. Period 6 ............................................................... 5

3.1. Market situation ……….....…………….............. 5

3.2. Objectives and region-specific decisions ......... 5

3.3. Reflections on outcomes and conclusion ......... 6

3.4. Lessons learned and better-off-decisions ......... 6

4. Period 5 ............................................................... 7

4.1. Market situation ……………………................... 7

4.2. Objectives and region-specific decisions ......... 8

4.3. Reflections on outcomes and conclusion ......... 8

4.4. Lessons learned and better-off-decisions ........ 8

.

.

.

8. Period 1 ............................................................... 14

8.1. Market situation ……………………................... 14

8.2. Objectives and region-specific decisions …..... 14

8.3. Reflections on outcomes and conclusion ….... 15

8.4. Lessons learned and better-off-decisions …... 15

9. Overall conclusion and lessons learned ............ 16

10. Evaluating ABM (hier: AUF!) from a students‘ perspective .. 17

10. Appendix ………………………………………..... 21

10.1.

10.2.

.

.

.

11. Declaration of Authorships